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Das Problem des modernen Lebensstils – Vitamin D-Mangel

06.02.2014 14:24:09

Bundesfachverband Besonnung e.V. - Sonnen News 05. Februar 2014

Unser moderner Lebensstil verlagert unser tägliches Leben fast vollständig in geschlossene Räume - ohne Sonne, ohne Tageslicht. Das Resultat: Laut Dr. Michael Spitzbart leiden fast 100 % der Deutschen an einem Vitamin D-Mangel.

 

Fakten

10 % unseres täglichen Bedarfs an Vitamin D können wir über entsprechende Ernährung decken. Die restlichen 90 % kann unsere Haut durch ausreichend Sonneneinstrahlung selbst synthetisieren.

Da unser Körper Vitamin D unter Zuhilfenahme von UV-Strahlung selbst herstellen kann, ist die Bezeichnung "Vitamin" irreführend. Denn Vitamin D ist eigentlich ein Hormon.

Jede Zelle unseres Körpers besitzt einen Vitamin D Rezeptor. Vitamin D fungiert damit in unserem Körper quasi als Papier, auf dem Botschaften durch unseren Körper gesendet werden. Ist nicht genug Vitamin D vorhanden, können nicht alle Botschaften weitergeleitet werden. Deshalb ist es so wichtig, dass unser Körper ausreichend Vitamin D bekommt oder synthetisiert.

 

Sonneneinstrahlung stellt in unserem Körper aber nicht nur Vitamin D her, sie beeinflusst auch unsere Stimmung und sorgt für einen ausgeglichenen Tag-Nacht-Rhythmus. Leider halten uns nicht nur tägliche Bürozeiten davon ab, genug Sonne aufzunehmen und Vitamin D herzustellen. Fast 100 % der Deutschen sind selbst in den sonnenstarken Monaten - von März bis Oktober - mit Sonne unterversorgt.

 

Die Experten-Meinung

Dr. Michael Spitzbart, Vitamin D-Experte und Gesundheitsberater, ist der Auffassung, dass Vitamine in der richtigen Menge zugeführt stärker wirken könnten, als fast alle von den Menschen erfundenen Medikamente. Dies gelte auch für das "Sonnen-Hormon" mit "Zwitterstellung". Deshalb empfiehlt Dr. Spitzbart: "Lassen Sie den Wert vom Hausarzt checken. Denn hohe Spiegel halbieren das Risiko an Dickdarmkrebs, Multiple Sklerose und Diabetes I zu erkranken. […] Zusätzlich senkt es [Vitamin D] das Schlaganfall- und Herzinfarkt-Risiko, hemmt das Tumorwachstum und die Bildung von Metastasen.

Darin, wie viele I. E. an Vitamin D unser Körper täglich benötigt, sind sich die verschiedenen Forschungseinrichtungen noch uneinig. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) spricht von 800 I. E. täglich, während das Krebsforschungsinstitut der Universität in San Diego von 4000-8000 I. E. täglich spricht. Eine Supplementierung von Vitamin D über Nahrungsergänzungsmittel ist damit zwar ein Lösungsansatz für einen ausgeglichenen Vitamin D-Spiegel, sollte aber nur unter ärztlicher Aufsicht zu sich genommen werden.

 

Empfehlung für einen ausgeglichenen Vitamin D-Spiegel

Ein Solarium nach neuestem Standard kann den Vitamin D-Spiegel das ganze Jahr über konstant halten. Im Sommer kann man, sofern genug Zeit dafür vorhanden ist, die natürliche Sonne nutzen. Von März bis Oktober ist sie stark genug, um in unserer Haut Vitamin D herzustellen. Dr. Spitzbart empfiehlt in dieser Zeit wohldosiert in die Sonne zu gehen, da ein leichter Teint gesund und wichtig sei und wir so unsere Vitamin D-Depots füllen.

 

Quellen:

Creditreform Ausgabe 01/2014

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